Aus- und Weiterbildung: Berufskraftfahrer (BKF)

Eigene Aufnahme

Wir dokumentieren ihre Aus- und Weiterbildung in einem sogenannten "Bildungspass"!

 

 

Aufgrund zahlreicher Neuerungen im Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, die jeden Fahrer im Personenverkehr oder Güterverkehr betreffen, sind künftig zahlreiche Weiterbildungen gesetzlich vorgeschrieben. Auch die Ausbildung von Berufskraftfahrern ist neu geregelt.

 

 

Ausbildung (Beschleunigte Grundqualifikation):

Bei Interesse an einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer wenden Sie sich bitte direkt an die Fahrschule Gerhard Kreiner. Gerne beraten wir Sie hierzu und nehmen die Planung und Durchführung ihrer Ausbildung in die Hand. Die Ausbildung in Form der beschleunigten Grundqualifikation beträgt 140 Theoriestunden sowie 10 Praxisstunden und endet mit einer Prüfung vor der IHK.

 Für Berufseinsteiger ab 23 Jahre (Busfahrer) und ab 21 Jahre (LKW- Fahrer ) ist eine Ausbildung vorgeschrieben

 

Weiterbildung:

Eine Weiterbildung für Berufskraftfahrer dauert 7 Stunden zu 60 Minuten. Insgesamt sind zur Verlängerung des Führerscheins 35 Weiterbildungsstunden vorzuweisen, also sind 5 Weiterbildungsveranstaltungen/Seminare zu besuchen. In diesen 7 Stunden wird jeweils ein Thema aus den folgenden Kenntnisbereichen behandelt.

 

Liste der Kenntnisbereiche

 

 Seminare zum Kenntnisbereich 1Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens auf der Grundlage der Sicherheitsregeln“

1.       Theorieschulung „wirtschaftliches Fahren“ (für Bus und LKW)

2.       Kosten senken durch Schadenprävention (für Bus und LKW)

3.       Ladungssicherung  (nur LKW)

4.       Fahrtraining „wirtschaftliches Fahren“ (für Bus und LKW)

 

Seminare zum Kenntnisbereich 2„Anwendung der Vorschriften“

        5.       Vorschriften im Güterverkehr (nur LKW)

        6.       Sozialvorschriften und digitales EG-Kontrollgerät (für Bus und LKW)

7.       Vorschriften im Personenverkehr (nur Bus)        

Seminare zum Kenntnisbereich 3„Gesundheit, Verkehrs– und Umweltsicherheit, Dienstleistung, Logistik“

8.       Arbeits– und Gesundheitsschutz (für Bus und LKW)

9.       Der Kraftfahrer als Imageträger des Unternehmens (für Bus und LKW)

10.    Fahrsicherheitstraining (für Bus und LKW)

 

VO (EU) 165/14 Artikel 33 (Verantwortlichkeit des Unternehmers)

(1) Das Unternehmen hat verantwortlich dafür zu sorgen, dass seine Fahrer hinsichtlich des ordnungsgemäßen funktionierens des EG-Kontrollgerätes angemessen geschult und unterwiesen werden, unabhängig davon, ob dieser Digital oder analog ist; das Unternehmen führt regelmäßige Überprüfungen durch, um sicherzustellen, dass seine Fahrer (Fahrpersonal) das EG-Kontrollgerät ordnungsgemäß verwenden und gibt seinem Fahrpersonal keinerlei direkte oder indirekte Anreize, die zu einem Missbrauch der EG-Kontrollgeräte anregen könnten.

 

- jeder Unternehmer wird daher in Zukunft um die Kontrolle und eine exakte Fehlererfassung nicht herumkommen. Darüber hinaus hat der Unternehmer dafür Sorge zu tragen, dass durch geeignete Nachschulungen seines Personals, Fehler oder Fehlbedienungen ausgeschlossen sind!

-für die reibungslose Umsetzung im Kraftfahrunternehmen reicht es jedoch nicht aus, das Fahrpersonal in der Bedienung der EG-Kontrollgeräte zu schulen. Für die Erfüllung aller gesetzlichen Vorgaben ist das Zusammenwirken von der Unternehmensführung, dem Büropersonal und dem Fahrpersonal zwingend erforderlich!

 

Erforderlich werden 4 Stufen um diesen Anforderungen zu genügen.

 

1. Stufe, Schulung der Unternehmer und dessen Beauftragte (Fuhrparkleiter, Werkstatt)

*Inhalt der VO (EU) 165/2014

*Auswirkungen auf das Unternehmen

*Umsetzung im Betriebsablauf

*Verantwortung und Sanktionen

2. Stufe, Schulung des Büro- und Verwaltungspersonals

*Praxisanwendung des Art. 33 VO (EU)

*Auswertung u. Archivierung der Aufzeichnungen

*Vorgehensweise bei Verstößen

*Sanktionen und Verantwortung

3. Stufe, Fahrpersonal berufliche Kraftfahrer und die Aushilfskräfte

* Umgang mit den im Unternehmen verwendeten EG-Kontrollgeräte

*Im besonderen die Anfertigung von manuellen Eingaben und Nachträgen

*Klarstellung der Verantwortung und die daraus resultierenden Sanktionen für das Fahrpersonal!

4. Stufe, Erfolgskontrolle! Die beste Schulung verliert den Zweck ohne Erfolgskontrolle mit anschließender Nachschulung des betroffenen Fahrpersonals!

*Schriftliche Erfolgskontrolle mit selbst erstellten Aufgaben

*mündliches Abfragen über die Vorgehensweise beim Umgang mit Kontrollgeräten

*Nachschulung am eigenen Übungsgerät bis zur Beherrschung aller Funktionen

(Perfektionstraining)

 

 

 Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung ihrer Weiterbildungen und bei allen Fragen rund um die Führerscheinverlängerung und das BKrFQG.

 

Sie können sich als Privatperson anmelden, um an den Seminaren teilzunehmen oder Sie melden als Firma ihre Mitarbeiter an (Firmenschulungen).